Meine zwei Großen beschlossen heute, es wäre mal wieder Zeit für ein Survival-Training in der Wildnis. Nur die Harten kommen in den Garten, oder halt auf die Nonnenaue. Ich habe nur unter der Bedingung zugesagt, dass meine zwei besten Freundinnen Lotte und Ronja samt Anhang auch mit durften.
Mir war es etwas unheimlich, so viel GRÜN auf einmal sticht einem ganz schön ins Auge. Unser Begleitpersonal war allerdings ganz aus dem Häuschen und bewunderten die Vögel und Rehe.
Geländetechnisch war es eine ganz schöne Herausforderung für mich. Ich musste meine Mami oft lautstark motivieren, damit sie mich nicht einfach hier in Pampa hätte alleine stehen lassen.
Als Belohnung für die ganze Bewegungsarbeit haben wir dann ein kleines Picknick für das Transportpersonal arrangiert. Es wurde dankend angenommen.
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Mami verkündete, Papi hätte noch entferne Verwandte, die wir heute mal endlich besuchen sollten. Ich fand die Idee toll. Allerdings war ich auch ganz schön überrascht, denn diese Verwandten waren noch kleiner als Papi und auch eine noch längere Nase als er. Gut, es gab auch einige Übereinstimmungen: Sie fressen mir aus der Hand, haben eine Vorliebe für Pullover aus Wolle und sprechen einen ähnlichen Dialekt.
Auch sonst wohnten hier in der sogenannten Fasanerie in Wiesbaden noch einige interessante Persönlichkeiten, zu denen ich verstärkt den Kontakt gesucht habe. Ganz große Bären, die braun waren und ganz kleine Bären, die sich immer waschen. Schlaue Füchse und komische Vögel. Leute, was es alles gibt, uuuuunglaublich.
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Eine Freundin von Papi war so begeistert von mir, dass sie sich jetzt auch so einen Mini-Menschen angeschafft hat. Sie nennen ihn Bennett, wie schön. Allerdings ist der Bennett echt noch voll der Anfänger, der kann noch nicht mal alleine stehen, Vasen umwerfen, über die Fernbedienung den Fernseher einschalten oder in Medikamententuben beißen. Großzügig wie ich bin, habe ich das alles mal dem Bennett vorgeführt. Hoffentlich hat er sich das alles gemerkt, beim nächsten mal wird kontrolliert.
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Als Jungunternehmerin im Transportwesen hatte ich im März nun endlich die erste Lieferung meines angeforderten Fuhrparkes erhalten. Dieses platzsparende und im Verbrauch günstige Gefährt sollte der Grundstein meines Transportimperiums werden.
Mein erster großer Auftrag kam nur kurze Zeit später direkt von Greenpeace. Ich sollte ein alternatives Vertriebssystem für den Transport von Schweinen entwickeln und in der Praxis testen. Hier ein Beispiel aus der Versuchsreihe mit noch zusammenhängenden Schweinehälften. Nach kurzer Zeit revolutionierte diese Methode den Tiertransport und wurde zum Standard im europäischen Verkehrswesen.
Hier die Jungunternehmerin Nora bei der Pressekonferenz zu ihrem kommerziellen Erfolg der Tochtergesellschaft "Wutz und weg". Über ein in einer Schnullerattrappe befindlichem Mobilfunkgerät kann jederzeit Kontakt mit allen Schweinen auf den Straßen der Welt aufgenommen werden.
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Mainz ist ja schon ganz nett, aber die wahren Abenteuer kann man nur in Sachsen erleben. Also packte ich mal wieder die Koffer und düste zu Oma und Opa in den tiefen Osten.
Entsetzlicherweise habe ich dort mitbekommen, dass Opa gerne Mainzelmännchen zum Nachtisch ist. In einer waghalsigen Rettungsaktion versuchte ich zumindest heute schlimmeres zu verhindern.
Aber auch andere Sachsen brauchten meine Unterstützung. Dieser hier zum Beispiel wurde von seiner Eltern gezwungen, 4 Stunden am Stück die Teletubbies anzuschauen. Ich versuchte auf ihn einzureden, aber es kam nur ein monotones "winke winke".
Auch einen echten Osterhasen habe ich in einer Talkrunde kennenlernen dürfen. Wir sprachen unter anderem über den aktuellen Ostereierpreisverfall aufgrund des zunehmenden globalen Welthandels
Aber es gibt auch einen kleinen Kritikpunkt. Die Schlafsituation bei Oma ist wirklich sehr beengt. Als Teddy und seine Freunde auch noch zu mir ins Bett wollten, wurde es ganz schön eng.

Sehr gut gefallen hat mir dagegen die ausgedehnte Pyjama-Party an Ostern. Schlumpfen bis der Osterhase klingelt.

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